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Unsere Schule

005 Vor über dreißig Jahren war es eine Initiative von Eltern, die unsere Haller Waldorfschule ins Leben rief. Nun ist sie seit langem schon als voll ausgebaute Schule mit etwa 500 Schülern aus den Bildungsangeboten der Stadt nicht mehr wegzudenken.


Mitgestaltung durch die Eltern

Noch immer gestalten die Eltern als Mitglieder im Schulverein, in ehrenamtlicher Tätigkeit oder in alltäglicher Erziehungspartnerschaft mit dem Kollegium das Leben in Kinderkrippe, Kindergarten und Schule entscheidend mit – solange und soweit es ihren Wünschen und ihren Möglichkeiten entspricht. 

Auch finanziell beteiligen sich die Eltern als „Mitunternehmer“ an der Aufgabe des Vereins, für ihre Kinder einen anregenden Ort für eine unbedrängte Entwicklung und ein lebendiges Lernen zu schaffen.


Ein Ort zum Leben und Lernen

Auf dem weitläufigen Gelände eines ehemaligen Hofgutes bietet ein reizvolles Ensemble aus historischen, zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden und im ländlichen Stil sich einfügenden Neubauten einen idyllischen Rahmen für das Leben und Lernen in der Schulgemeinschaft.

Entstehung und Entwicklung unserer Schule

Die Freie Waldorfschule Schwäbisch Hall (e.V.) entstand aus der Initiative von Schwäbisch Haller Bürgern, die ihre Kinder im Sinne der Waldorfpädagogik erziehen wollten. Im Jahr 1975 veranstalteten sie eine erste Bürgerversammlung.

1976 wurde der Förderverein Waldorfschule Schwäbisch Hall e.V. gegründet. Seine erste Tat war im September 1978 die Eröffnung des Waldorfkindergartens in der Crailsheimer Straße 26. Das Haus des Kindergartens mit schönem Gartengelände hatte eine Erbengemeinschaft hierfür geschenkt.

Grundmotive der Waldorfpädagogik

Die Waldorfpädagogik geht von einem Bild des Menschen aus, in dem jeder Mensch Träger eines individuellen Geistes ist. Diesem Geistigen begegnen wir aus verschiedenen Richtungen unter unterschiedlichen Bezeichnungen wie „Persönlichkeitskern“, „Selbst“ oder „Ich“. Wir können dies im bewussten inneren Erleben erfahren. Wenn wir uns dafür empfänglich halten, können wir die Gegenwart eines solchen Geistigen auch in anderen Menschen unmittelbar wahrnehmen und sie nicht nur aufgrund sinnlich wahrnehmbarer Lebensäußerungen vermutungsweise erschließen.  

Abschlüsse

An unserer Schule können der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss (Mittlere Reife), die Fachhochschulreife und das Abitur erworben werden.
Die Voraussetzungen für den Hauptschulabschluss werden in der Regel unterrichtsbegleitend in der Klasse 9 erworben.

Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeiter*innen sind Ansprechpartner für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft.

Schulsozialarbeit ist fachlich in der Jugendhilfe beheimatet. Karsten Speck schreibt zur grundsätzlichen Zielsetzung.

„Schulsozialarbeit soll junge Menschen in ihrer individuellen, schulischen und beruflichen Entwicklung fördern, dazu beitragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und Lehrer*innen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz beraten und unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beitragen.“

Hieraus ergeben sich folgende Aufgaben der Schulsozialarbeit.

Beratung und Sozialpädagogische Einzelfallhilfe

Beratung von Schüler*innen

  • Bei persönlichen, sozialen und/oder familiären Problemen
  • In akuten Krisensituationen
  • Bei Schulschwierigkeiten

Beratung von Eltern

Beratung von Mitarbeiter*innen

  • Einzelberatung zum Umgang mit problematischem Verhalten von Schüler*innen
  • Einzelberatung in Bezug auf schwierige gruppendynamische Vorgänge in der Klasse
  • Moderierte Kolleg*innengespräche

Vermittlung und Organisation von weiterführenden Hilfen und Unterstützungsangeboten

Sozialpädagogische Gruppenarbeit

  • Angebote zur Förderung der Klassengemeinschaft
  • Soziales Kompetenztraining
  • Mitwirken bei präventiven Projekten

Offene Gesprächs-, Kontakt- und Freizeitangebote

Kooperation und Vernetzung (intern und extern)

  • Die Schulsozialarbeit soll durch ihre Tätigkeit zu einem guten Schulklima und einer gesunden Schulentwicklung beitragen. Hierzu arbeitet sie mit den Gremien der Selbstverwaltung zusammen.
  • Vernetzung in der Jugendhilfelandschaft und den Angeboten des Gesundheitswesens im Landkreis
  • Teilnahme an Arbeitskreisen und Fachtagungen

 
Wie arbeitet die Schulsozialarbeit?

Wir arbeiten niedrigschwellig und präventiv.

Das heißt unser Arbeitsfeld bleibt nicht auf Eingriffe bei Auffälligkeiten, Problemen oder Konflikten sowie Hilfen in akuten Lebenssituationen beschränkt, sondern wir setzten uns bei und mit den Lehrkräften für positive Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche an der Schule ein. Wir schaffen Räume zur persönlichen Entfaltung sowie Beratungsangebote, vorbeugende Hilfen und Vernetzungsstrukturen, die es Kindern und Jugendlichen erleichtern, mit anforderungsreichen Lebenssituationen und Lebenslagen in – und außerhalb der Schule zurechtzukommen.

Wir arbeiten dezentral und alltagsorientiert

Durch unsere Angebote bieten wir Jugendhilfe an der Schule an. Die Angebote sind für Schüler, Eltern und Lehrkräfte in deren Alltag leicht erreichbar. Darüber hinaus entwickeln wir mit außerschulischen Partnern Netzwerke und Angebote, die somit in die gewachsenen Strukturen der Schule und Region eingebettet sind.

Wir ermöglichen Partizipation und Freiwilligkeit

Wir gestalten Hilfesettings und -formen gemeinsam mit allen Beteiligten. Unsere Angebote sind nicht verpflichtend und können freiwillig genutzt werden.

Wir haben immer auch ein Auge auf Gefährdungen des Kindeswohls

Gemäß § 8a des Kinder- und Jugendhilfegesetztes schätzen wir im Einzelfall das Risiko einer Gefährdung des Wohls eines Kindes ab und wirken gegebenenfalls bei den Personensorgeberechtigten auf eine Inanspruchnahme von Hilfe hin.

Wir arbeiten unabhängig

Die Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges, von der Schule unabhängiges Angebot. Dies wird durch die externe Supervision und die externe Fachaufsicht durch die AWO Soziale Dienste gGmbH Schwäbisch Hall realisiert. Zur fachlichen Qualitätssicherung gehört darüber hinaus noch eine regelmäßige externe Supervision.

Wir unterliegen der Schweigepflicht

Wir sichern Vertraulichkeit der Gesprächsinhalte und Ihrer Daten zu.

 
Kontaktdaten der Schulsozialarbeit

 

Lena Fuamenya

2. OG im Südturm KulturScheune

Telefon 0 15 73-7 61 76 84

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Immanuel Heinle

2. OG im Südturm KulturScheune

Telefon 07 91-9 70 61 61

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