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Lebendiger Wechsel – Entdeckendes Lernen

In der Unterrichtsführung nutzen wir eine Vielfalt von Methoden. Frontalunterricht wechselt mit Gruppenarbeit, die Anleitung durch Lehrerinnen und Lehrer mit der eigenständigen Organisation und Reflexion von Lernprozessen durch die Schülerinnen und Schüler. Die Arbeit mit dem „Beweglichen Klassenzimmer“, in dem das Mobiliar aus kleinen Bänkchen eine besonders intensive Unterstützung des Lernens durch Bewegung erlaubt, steht in der Unterstufe neben der Arbeit in Klassenräumen, die in üblicher Weise mit Tischen und Stühlen möbliert sind. Es ist uns wichtig, dass die Lehrerinnen und Lehrer das für sie jeweils richtige Arrangement finden, in dem sie ihre pädagogischen Fähigkeiten zum Nutzen der Schüler- innen und Schüler am besten entfalten können.

Hauptunterricht in Epochen

Besonders gut ist für die Umsetzung des entdeckenden Lernens und des rhythmischen Unterrichtens der sogenannte „Hauptunterricht“ geeignet.
Mit diesem Unterricht im Umfang einer Doppelstunde beginnt in allen Klassenstufen der Schultag in unserer Schule.

Größe der Lerngruppen

Im Hauptunterricht werden die Klassen ungeteilt unterrichtet. Die normale Klassengröße ist 36. In den Fachunterrichten werden die Klassen halbiert oder – in den handwerklichen Unterrichten – gedrittelt. Es sind dann also 18 oder 12 Schülerinnen und Schüler in einer Lerngruppe. Insgesamt ergibt sich dadurch ein auch zahlenmäßig günstiges Lehrer- Schüler-Verhältnis und wir erleben die Arbeit in der großen Gruppe im Hauptunterricht ebenso wie den Wechsel der Lerngruppengröße im Laufe des Schultages als sehr fruchtbar. In den ersten vier Klassenstufen machen viele Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer von der Möglichkeit Gebrauch, mit einer Begleitlehrerin oder einem Begleitlehrer zu arbeiten, die sie im Hauptunterricht unterstützen.

Klassenlehrer 1-8 und Oberstufenlehrer

Von der ersten bis zur achten Klasse haben die Klassen in der Regel die selbe Klassenlehrerin bzw. den selben Klassenlehrer. Diese unterrichten die Schülerinnen und Schüler im Hauptunterricht und meist auch in einigen Fachstunden.  Wir geben den Schülerinnen und Schülern damit bis in die Pubertätszeit hinein eine verlässliche Bezugsperson, die sie in ihrer gesamten Lebenssituation und ihrer Entwicklung über viele Jahre gut kennt und persönlich begleiten kann. Das entspricht einer altersgemäßen Umsetzung der Einsicht, dass die wesentliche Grundlage der Erziehung und des Lernens die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden ist. Auch mit den Eltern kann so über viele Jahre hin ein kontinuierlicher Dialog und eine fruchtbare Erziehungspartnerschaft entstehen.

Kein Sitzenbleiben – keine Noten

Angst ist ein schlechter Helfer der Erziehung und des Lernens. Die Drohung, wegen ungenügender Leistungen nicht versetzt zu werden, mag einmal einen kurzfristigen Ansporn geben, eine nachhaltige Motivation dürfte sie nur sehr selten bewirken. Wenn wir unsere Schulabgänger bitten, im Rückblick ihre Schulzeit zu beurteilen, steht die über 12 Jahre hin gewahrte Klassengemeinschaft meist ganz oben bei den positiv bewerteten Erfahrungen.

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