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Unsere Schule

Vor etwa dreißig Jahren war es eine Initiative von Eltern, die unsere Haller Waldorfschule ins Leben rief. Nun ist sie seit langem schon als voll ausgebaute Schule mit etwa 500 Schülern aus den Bildungsangeboten der Stadt nicht mehr wegzudenken.


Mitgestaltung durch die Eltern

Noch immer gestalten die Eltern als Mitglieder im Schulverein, in ehrenamtlicher Tätigkeit oder in alltäglicher Erziehungspartnerschaft mit dem Kollegium das Leben in Kinderkrippe, Kindergarten und Schule entscheidend mit – solange und soweit es ihren Wünschen und ihren Möglichkeiten entspricht. 

Was ist Waldorfpädagogik? – Die Idee, die uns verbindet

Leitgedanken
 
  • Wir stehen allen Kindern offen gegenüber.

  • Inhalte und Methoden unserer Pädagogik orientieren sich an den Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen.

  • Die Zeit von Kinderkrippe bis zur 12. Klasse der Schule ist ein Teil der Biographie, in der lebenslanges Lernen angelegt wird.

  • Wir wollen die Fähigkeiten der Kinder entwickeln und fördern.

  • Wir setzen auf individuelle Leistungsanforderungen und –nachweise.

  • Auch als Schule sind wir verpflichtet, uns ständig weiterzuentwickeln.

  • In unserer Schule arbeiten Schüler, Eltern und Lehrer eng zusammen.

  • Wir verwalten uns selbst.

  • Wir wollen frei sein von staatlichen und wirtschaftlichen Eingriffen in unsere Pädagogik.

Fächerkanon

Kaligrafie mit dem Federkiel
Der Fächerkanon der Unter- und Mittelstufe

Die Kulturtechniken (Schreiben, Lesen, Rechnen) werden in drei- bis vierwöchigen Epochen von den KlassenlehrerInnen unterrichtet. Sachkundliche Unterstufenepochen sind z. B. Heimatkunde, Naturkunde, Ackerbau und Hausbau. In der Mittelstufe finden u. a. Epochen in Erdkunde/Gesteinskunde, Pflanzen-, Tier- und Menschenkunde statt. Weitere Epochen in der Mittelstufe sind Geschichte, Geometrie, Physik, Ernährungslehre, Chemie und Menschenkunde.

Eurythmie

eurythmie Bewegungen gehören zu den ersten Wahrnehmungen des Menschen. Diese Bewegungsimpulse, die die Lebensanreger des Kindes sind, werden in der Eurythmie aufgegriffen.

In den unteren Klassen sind die Bewegungen der Natur abgeschaut und in Bilder gebracht, in die das Schulkind einsteigen und sich in verschiedenste Wesen verwandeln kann. "Nebenbei" können an den Bewegungsabläufen Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn und Raumorientierung geschult werden. In den höheren Klassen werden auch Themen aus anderen Unterrichten, Gedichte und Musikstücke aufgegriffen und von der Bewegungsseite erlebt.

Selbstverwaltung

Die kollegiale Form der Selbstverwaltung, die ohne Direktor auskommt, stellt eine konsequente Form der "autonomen Schule" dar. Nur wer an einer Schule pädagogisch verantwortlich tätig ist, soll auch die Schule verwalten. Deshalb gibt es an unserer Schule keinen Rektor, sondern verschiedene Konferenzen, in denen das Kollegium über pädagogische, organisatorische bzw. schulführungsrelevante Fragen berät und entscheidet, ergänzt durch Vorstand und Geschäftsführung der Schule. Darüber hinaus sind zur Bewältigung des Schulalltags und bei der Vertretung der Schule nach außen verschiedenste Aufgaben an einzelne Mitarbeiter oder kleine Gruppen/Gremien von Mitarbeiter verantwortlich delegiert. Diese Selbstverwaltungsaufgaben werden jedes Jahr neu übernommen.