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Schulversäumnisse

Auszug aus der Schulordnung:

K 1.1. c)    Ist ein Schüler erkrankt oder aus einem anderen wichtigen Grund am Schulbesuch verhindert, so muss der/die HauptunterrichtslehrerIn vom Erziehungsberechtigten möglichst rasch direkt oder über das Schulbüro oder Geschwisterkinder benachrichtigt werden. Grund und voraussichtliche Dauer des Fehlens sind anzugeben. Erfolgt die Benachrichtigung über Geschwisterkinder, ist in jedem Falle eine schriftliche Entschuldigung von den Eltern nachzureichen. Mündige SchülerInnen haben bei ihrer Rückkehr eine eigene, schriftliche Entschuldigung mitzubringen. Ein ärztliches Attest kann von der Schule für künftige Fälle verlangt werden.

K 1.1. e)    Unentschuldigtes Fehlen / Schuleschwänzen
... von Kindern der Klassen 1 bis 5 erfordert eine individuelle Maßnahme der jeweiligen LehrerInnen und Eltern.
Ab Klasse 6 folgen auf das Schwänzen einer einzelnen Unterrichtsstunde oder eines Schultages ein Hilfsdienst im Schulgelände oder ähnliches in der Freizeit und die schriftliche Benachrichtigung der Eltern mit Hinweis auf die vorliegende SCHULORDNUNG. Schwänzt der/die SchülerIn in den darauffolgenden zwölf Monaten ein zweites Mal, erfolgt ein Tag Unterrichtsaus-schluss, beim dritten Schwänzen binnen zwölf Monaten erfolgt eine Woche Unterrichtsaus-schluss und die schriftliche Androhung des endgültigen Ausschlusses aus der Schule. Letzterer kann beim vierten Schwänzen (innerhalb von zwölf Monaten) fristlos erfolgen.
Im Zusammenhang mit dem eintägigen, einwöchigen und endgültigen Schulausschluss gelten die unter 1.8. STÖRUNG DER ORDNUNG DER SCHULE: UNTERRICHTS- UND SCHULAUSSCHLUSS beschriebenen Verfahrensweisen. Verstöße gegen die Schulpflicht und sonstige grobe Regelverstöße, die zu einem Verweis führen, werden bei der Verhängung eines befristeten oder unbefristeten Schulausschlusses gemeinsam in Betracht gezogen.

K 1.8.  -  
a.    Verweis
Stört ein/e SchülerIn den Unterricht oder das Zusammenleben in erheblicher Weise, z. B. durch bewusst provokatives, beleidigendes oder gewalttätiges Verhalten oder durch fortgesetztes oder wiederholtes Stören trotz ausdrücklicher Verwarnung, so kann ihm der unterrichtende oder ein/e aufsichthabende/r LehrerIn einen Verweis erteilen. Der Verweis wird mit Datum und Grund des Verweises schriftlich dokumentiert. Der/die verweisende LehrerIn informiert den/die KlassenlehrerIn bzw. KlassenbetreuerIn, diese/r informiert das Klassenkollegium und die Eltern. Der Verweis kann mit der Übertragung einer besonderen, von dem/der SchülerIn außerhalb der Schulzeit zu leistenden Aufgabe verbunden werden.
b.    Eintägiger Unterrichtsausschluss
Nach dem dritten Verweis innerhalb eines Schuljahres erfolgt ein eintägiger Unterrichtsausschluss. Diese Maßnahme muss von einem pädagogischen Gespräch mit den Eltern des Schülers/der Schülerin begleitet werden, an dem neben den Eltern und dem/der KlassenlehrerIn bzw. KlassenbetreuerIn nach Ermessen weitere LehrerInnen und - zumindest für einen Teil des Gespräches - der/die SchülerIn selbst teilnehmen. Ziel des Gespräches ist es, die Gründe für die wiederholten Störungen zu erkennen und einen gangbaren Weg zu einer Verhaltensänderung des Schülers/der Schülerin zu finden.
Das Gespräch wird mit Datum und wesentlichen Inhalten schriftlich dokumentiert. Die zuständige Pädagogische Fachkonferenz wird über den eintägigen Unterrichtsausschluss und dessen Grund informiert.
c.    Einwöchiger Unterrichtsausschluss
Folgt darauf ein vierter Verweis innerhalb desselben Schuljahres, erhält der/die SchülerIn einen einwöchigen Unterrichtsausschluss, verbunden mit der schriftlichen Androhung des endgültigen Schulausschlusses.
Diese Maßnahme muss von einem erneuten pädagogischen Gespräch begleitet werden, in dem die Gründe für das Scheitern der vorangehenden Bemühungen um eine dauerhafte Verhaltensänderung des Schüler/der Schülerin und die nun noch denkbaren Wege, um diese zu erreichen, besprochen werden. Dabei sollte auch der drohende Schulausschluss ernsthaft ins Bewusstsein der Eltern und des Schülers/der Schülerin gerückt werden.
Das Gespräch wird mit Datum und wesentlichen Inhalten schriftlich dokumentiert. Das Kollegium wird über den einwöchigen Unterrichtsausschluss und den drohenden Schulausschluss und dessen Grund informiert.
d.    Schulausschluss
Erhält der Schüler/die Schülerin daraufhin den fünften Verweis innerhalb desselben Schuljahres oder im darauf folgenden Schuljahr erneut einen einwöchigen Unterrichtsausschluss, so hat dieser in der Regel den endgültigen Schulausschluss zur Folge. Bei der Verhängung eines befristeten oder unbefristeten Schulausschlusses werden Verweise und Verstöße gegen die Schulpflicht (Schwänzen) gemeinsam in Betracht gezogen (vgl. K 1 e).
Bei besonders gravierenden Verletzungen der Regeln des Zusammenlebens kann nach entsprechendem Beschluss der zuständigen Pädagogischen Fachkonferenz auch unmittelbar ein eintägiger oder einwöchiger Unterrichtsausschluss verhängt werden, in extremen Fällen nach Beschluss der Schulführungskonferenz auch unmittelbar ein „fristloser“ Schulausschluss beschlossen werden.
Bevor ein Schulausschluss von der Schulführungskonferenz beschlossen wird, führt eine Delegation der Schulführungskonferenz ein Gespräch mit dem/der betroffenen SchülerIn und deren/dessen Eltern. Dieses Gespräch soll dazu dienen, die Gründe für den beabsichtigten Schulausschluss und das Scheitern der vorangegangenen Bemühungen, diesen zu vermeiden, ins Bewusstsein zu heben. Es sollen aber auch die mit dem Schulausschluss für den/die betroffene/n SchülerIn und dessen/deren Eltern verbundenen Sorgen und Nöte zur Sprache kommen, damit sie im Entscheidungsprozess der Schulführungskonferenz angemessen gewürdigt werden können.
Der Schulausschluss zieht die Kündigung des Schulvertrages für den/die betroffene/n SchülerIn nach sich. Der Schulausschluss wird dem Kollegium und dem Schulrat mitgeteilt.

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